Produktliste Winkelsensoren: Optische Drehgeber - Inkrementalgeber

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Inkremetalgeber und optische Drehgeber bei MEGATRON

Die Wirkungsweise optoelektronischer Drehgeber ist auf das Prinzip der Lichtschranke zurückzuführen. Eine mit einem Strichgitter versehene Scheibe aus Metall, Glas oder Spezialkunststoff bildet die Blende, welche drehbar im Strahlengang einer Lichtquelle (LED) gelagert ist. Ein optisches System empfängt die Lichtimpulse, die bei der Rotation der Scheibe entstehen und wandelt sie in elektrische Signale um. Damit die Richtung der Drehbewegung ermitteln werden kann, erfolgt die Abtastung stets mittels zweier um 90° el. versetzter Fotoempfänger. An deren Ausgang liegen zwei quasi sinusförmige Signale mit einem Phasenversatz von p/2 an. Diese Signale können bei einigen Typen direkt ausgewertet werden. Bei der Mehrzahl der Drehgeber erfolgt jedoch intern noch eine Impulsformung in Rechtecksignale. Mittels einfacher logischer Operationen ist es möglich, die in diesem sogenannten Quadratursignal (90° Phasenverschiebung) enthaltene Information über die Drehrichtung zu gewinnen. Durch Auswertung der Signalflanken beider Kanäle ist weiterhin eine Verdopplung oder Vervierfachung der Impulszahl ohne Informationsverlust möglich.

Das geschilderte Messprinzip wird beim inkremental Drehgeber nahezu unverändert verwirklicht. Die Scheibe ist in Umfangnähe mit einer regelmäßigen Strichteilung versehen, aus welcher wie beschrieben zwei Impulssignale (Kanäle A und B) erzeugt werden. Das inkrementale Messprinzip ermöglicht zunächst nur das Zählen von Impulsen. Mit einem dritten Signal ist die absolute Position der Scheibe feststellbar. Dazu ist ein weiterer optischer Sensor im Drehgeber verantwortlich, der eine zusätzliche Einzelmarkierung der Scheibe abtastet. Dies ist das sog. Referenzsignal, auch als Index bzw. Kanal C bezeichnet.




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