Absolutwertgeber

Wissenswertes über diese Drehgeber

Ratgeber Absolutwertgeber

Absolutwertgeber

Magnetische Drehgeber für absolute Winkelmessung

Absolutwertgeber sind Drehgeber, die Winkelpositionen in einer Applikation messen, diese Winkelinformation in elektrische Signale umwandeln und als Absolutwert ausgeben. Ausgezeichnete Messergebnisse liefern magnetische auf Halleffekt basierende Sensortechnologien mit den bekannten Vorteilen des kontaktlosen Messprinzips und der quasi unbegrenzten Lebensdauer der Sensorik.

Dank der großen Auswahl an elektrischen Signalausgängen, Anschlüssen und mechanischen Designs steht für fast jede Applikation eine zuverlässige, reproduzierbare und exakte Messwerterfassung bereit. Von zentraler Bedeutung ist der Winkelmessbereich eines Absolutwertgebers. Dabei decken Singleturn-Drehgeber Winkelbereiche bis 360 Grad und Multiturn-Drehgeber Winkel darüber hinaus ab. Besonders zu erwähnen ist die Möglichkeit einer kundenspezifisch programmierten Ausgangskurve der Absolutwerte.

Unter Berücksichtigung aller möglichen Parameter erarbeiten wir im Rahmen unserer Beratung die bestmögliche Produktlösung. Denn in anspruchsvollen Applikationen bedarf es in vielen Fällen einer technischen Produktanpassung. MEGATRON ist Ihr Spezialist für diese Fälle und unterstützt Sie von der Anfrage über die Realisierung bis hin zur Serie und darüber hinaus bis zum „End of Life“ Ihrer Applikation mit gesicherten Qualitätsprodukten und hoher Liefertreue als langfristiger, verlässlicher Partner.


Ratgeber Absolutwertgeber
Schließen

Was ist ein Absolutwertgeber?

Absolutwertgeber sind Drehgeber, die Winkel messen, diese Informationen in elektrische Signale wandeln und als Absolutwert ausgeben. Die Verwendung einer Elektronik zur Messwertverarbeitung differenziert sie von Potentiometern, die ebenfalls Absolutwerte liefern, aber passive Bauelemente ohne integrierte Elektronik sind. Bei Absolutwertgebern existiert ein fester Nullpunkt als Referenzpunkt für die Winkelmessung, auf den der Ausgangswert zu jeder Zeit bezogen wird. Das Prinzip eines Absolutwertgebers ist ein grundlegend anderes als beispielsweise bei Inkrementalgebern, wo nur Winkeländerungen (Relativwerte) vom Drehgeber übertragen werden.
Absolutwertgeber werden in zwei Kategorien für den zu erfassenden Winkelbereich eingeteilt. Absolute Drehgeber, die über mehrere Umdrehungen hinweg Winkel erfassen, werden als Multiturn-Drehgeber und absolute Drehgeber welche Winkel bis 360° erfassen werden als Singleturn-Drehgeber bezeichnet.


Signalprogrammierung von Absolutwertgebern

Absolutwertgeber bieten zahlreiche Möglichkeiten, die gemessenen Winkelwerte in Form einer elektrischen Singnalfunktion am Ausgang darzustellen. Die Elektronik vieler Drehgeber ist programmierbar und ermöglicht es, die Ausgangskurven kundenspezifisch zu gestalten. Folgendes Beispiel zeigt die Standard-Werksprogrammierung eines analogen Absolutwertgebers:
Der Drehgeber ist im Drehsinn CW programmiert mit einem Ausgangssignal von 0...10 V (bei Drehung der Welle im Uhrzeigersinn) und erfasst einen Winkel von 0...360°. 
Steht er bei 0°, gibt er 0 V aus. Wird die Welle im Uhrzeigersinn um 90° verdreht, dann liefert er einen Wert von 90°/360° * 10 V = 2,5 V. Solange die Welle des Gebers nicht bewegt wird, bleibt dieser Wert konstant. In der Abbildung im Beispiel 1 ist der Signalverlauf solch eines Absolutwertgebers abgebildet.

Gemessener Winkel [° Grad]Ausgangsspannung [Volt]
0° = 0 V0 V
360° = 10 V10 V
45° = 1,25 V1,25 V
90° = 2,5 V2,5 V
180° = 5,0 V5 V

Um einen Bezug auf den gesamten Signalausgangsbereich zu haben, wird oftmals der Begriff „full scale“ (engl.) mit der Abkürzung „F.S.“ verwendet. Im obigen Beispiel ist z.B. F.S. = 10 V. Nun kann, ohne die maximale Spannung zu kennen, die Programmierung auch mittels prozentualer Werte vereinbart werden. Beispielsweise entsprechen 0° 0% F.S. (0% des Maximalwerts, d.h. 0 V) und 360° 100% F.S. (100% des Maximalwerts, also 10 V). So kann eine Signalausgangsfunktion ohne Verwendung einer grafischen Darstellung präzise beschrieben werden:

0° = 0% F.S.
90° = 100% F.S.
180° = 100% F.S.
270° = 0% F.S.
360° = 0% F.S.

Beispiel 1

Beispiel 2

Die Abbildung zeigt den Signalverlauf für diese Anforderungen in Beispiel 2. Die Ausgangssignale können bei Absolutwertgebern auch mittels anderer Schnittstellen ausgegeben werden, z.B. als Ausgangsstrom oder per Pulsbreitenmodulation (PWM).


Halleffekt-Drehgeber

Beim Hall-Effekt handelt es sich um ein Phänomen, bei dem eine elektrische Spannung in einem stromdurchflossenen Leiter (Hall-Element) erzeugt wird, wenn sich dieser in einem externen Magnetfeld befindet.
Der Effekt wird im nebenstehenden Bild dargestellt und kann folgendermaßen erklärt werden: Wenn durch einen elektrischen Leiter Strom fließt, bewegen sich Ladungsträger durch den Leiter. Wirkt nun ein zusätzliches Magnetfeld, das z.B. durch einen externen Magneten an den Leiter herangebracht wird, dann werden die Ladungsträger senkrecht zur Stromrichtung abgelenkt. Der Grund dafür ist die Lorentzkraft: Sie lenkt Ladungsträger ab, wenn sie sich bewegen und wenn ein externes Magnetfeld wirkt. Die Elektronen sammeln sich nun an den Rändern des Leiters an. Durch die Ladungstrennung entsteht eine zusätzliche Spannung senkrecht zur Stromrichtung, die sogenannte Hall-Spannung.

Ein Magnetfeld erzeugt in einem stromdurchflossenen Leiter eine Hall-Spannung

Ändert sich nun das äußere Magnetfeld durch Bewegung des Magneten, so ändert sich auch die Hall-Spannung – so können relativ einfach Sensoren verwirklicht werden. Wenn man beispielsweise einen kreisrunden diametral magnetisierten (Nordpol/Südpol) Permanent-Magneten über einem Hall-Element positioniert und diesen Magneten einer Drehbewegung aussetzt, dann kann man einen sinusförmigen Ausgangsspannungsverlauf messen. Ändert sich die Position des Magneten nicht, bleibt der Messwert auch konstant. Jedoch kann ein Hall-Sensor nur dann funktionieren, wenn auch ein Strom fließt, weil ansonsten die Lorentzkraft nicht wirkt. Daher braucht Hall-Sensorik im Betrieb Strom, auch wenn keine Änderung der Messposition stattfindet.


Gradientenbasierte Hall-Sensoren

Äußere magnetische Felder können die Hall-Technologie prinzipiell stören, sofern keine Vorkehrungen dagegen getroffen werden. Heute werden sogenannte gradientenbasierte Hall-Sensoren eingesetzt, die weitestgehend unempfindlich auf diese Störungen sind.
Das Prinzip dieser speziellen Variante ist, dass zwei oder mehrere Hall-Sensoren in nächster Nähe zueinander platziert werden. Der Messmagnet, der diesen beiden Sensoren sehr nahe ist, erzeugt einen Unterschied im Signal der beiden Sensoren, weil die Krümmung des Feldes relativ stark ist. Ein äußeres Störfeld, das meist eine geringe Krümmung hat, wird von beiden Sensoren jedoch auf die gleiche Weise „gesehen“. Wenn nun nur die Differenz der beiden Sensoren ausgewertet wird (der Gradient), wird praktisch nur der Messmagnet wahrgenommen und das Messsystem ist dadurch sehr robust gegen äußere Störfelder.

 


Auflösung

Die meisten Hallencoder sind digital arbeitende Drehgeber und verarbeiten Messsignale mit einer  gewissen Auflösung. Die Information wird mit einer Präzision verarbeitet, welche  der Anzahl an Bits entspricht. Je höher dieser Wert ist, desto feiner können Signale verarbeitet werden. Analoge Ausgangskurven von digitalen Geräten weisen daher immer eine feine Stufung auf, deren Höhe durch die Auflösung bestimmt wird. Typische Auflösungen sind je nach Drehgebermodell 10 Bit, 12 Bit oder 14 Bit. Beispielsweise ist die Winkelauflösung 0,088° bei 12 Bit und 0,022° bei 14 Bit. Um diese Werte zu ermitteln, hilft die folgende einfache Betrachtung:

  • Mit der Auflösung wird die Anzahl der darstellbaren Zustandsänderungen berechnet: 1 Bit entspricht 2 Zustandsänderung (da 21 = 2), 12 Bit entsprechen 4096 Zustandsänderungen (da 212 = 4096)
  • Die Zahl der Zustandsänderungen teilt sich auf den gesamten Bereich des elektrischen Drehwinkels auf

Um die Winkelauflösung zu errechnen, muss man den elektrisch wirksamen Drehwinkel durch die Zahl der möglichen Zustände dividieren:

\(\text {Winkelauflösung in Grad} =\frac {360°} {2^\text {Anzahl der Bits}}\)


Updaterate

Da viele Halldrehgeber mit digitalen integrierten Schaltungen (ICs) ausgestattet sind, die ihre Signale immer mit einer gewissen Verzögerung senden, ist die Updaterate in Millisekunden in der Anwendung zu berücksichtigen. Die Updaterate ist die Zeitdauer zwischen der Erfassung des Messwertes und der Signalausgabe im Winkelencoder. Die Zeitspanne liegt bei magnetischen Winkelencodern mit digitaler Signalverarbeitung in der Regel zwischen 96 µs und 600 µs, sie kann aber bei manchen Multiturn Encodern bis zu 3 ms betragen.

Wird die Updaterate erhöht, zieht das im Gegenzug eine höhere Stromaufnahme des Winkelencoders nach sich. Manche Winkelencoder können zugunsten eines geringeren Stromverbrauchs auch mit einer reduzierten Updaterate bestellt werden, beispielsweise 600 µs anstatt 200 µs. Diese Winkelencoder eignen sich dann besonders für den Einsatz in einer batteriegestützten Anwendung mit geringer Leistungsaufnahme.
Wird eine veränderte Updaterate des Winkelencoders gewünscht, so muss dies ab Werk bestellt werden. Im Nachhinein ist diese Eigenschaft nicht veränderbar. Die Updaterate ist nicht zu verwechseln mit der Abtastrate.


Elektrische Signalausgänge

Bei den Absolutwertgebern stehen analoge und digitale Signalausgänge zur Verfügung.

Analoge Signalausgänge für Absolutwertgeber:

  • Spannung
  • Strom
  • PWM (Pulsweitenmodulation)

Digitale Signalausgänge für Absolutwertgeber:

  • SPI
  • SER
  • SSI

Strom- und Spannungsausgang

Analoge Ausgänge sind nach wie vor von großer Bedeutung am Markt für Drehgeber. Daher werden auch die meisten Serien mit diesen Ausgängen angeboten. Absolutwertgeber von MEGATRON mit analogen Signalausgängen sind prinzipiell in 3-Leitertechnik aufgebaut, sofern sie keine Redundanz bieten. Die beiden Anschlüsse für die Versorgungsspannung (VSUP) und das Ausgangssignal (OUT) haben eine gemeinsame Masse. Viele kontaktlose Absolutwertgeber mit redundanten Signalausgängen sind galvanisch getrennt und bieten daher pro Signalzweig getrennte Versorgungsspannungen, Massen und Signalausgänge.

Externe Drahtbruch-Detektion
Um eine externe Drahtbruch-Detektion über eine Auswerteeinheit zu verwirklichen, darf das Ausgangssignal des Winkelencoders winkelunabhängig im Betrieb nicht null sein, da 0 Volt Ausgangsspannung bzw. 0 mA Ausgangsstrom der Indikator für einen Drahtbruch sind. Für alle MEGATRON-Absolutwertgeber mit Stromausgang kann mit der Werksprogrammierung eine externe Drahtbrucherkennung realisiert werden, da der gemessene Winkel immer in einem Bereich von 4…20 mA ausgegeben wird. Bei einem Spannungsausgang haben wir Serien im Programm, die diese Funktion ab Werk bieten. Jedoch ist dies nicht für alle Modelle möglich. Bitte fragen Sie bei uns nach, falls Sie sich unsicher sind.


PWM-Signalausgang

Beim PWM-Ausgang hat der gemessene Winkel nicht zur Signalamplitude einen proportionalen Bezug, sondern zur Pulsweite. Der Vorteil gegenüber Strom- oder Spannungsausgängen liegt darin, dass diese Form der Signalausgabe eine weitgehende Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen aufweist, da EM-Störungen meist Störungen der Signalamplitude und nicht der Frequenz sind (Beispiel: AM/FM Rundfunk). Das Signal muss allerdings in einer externen, auf PWM ausgelegten Auswerteeinheit detektiert werden.
Die Pulsweite variiert bei MEGATRON-Drehgebern zwischen 10% (0% F.S.) und 90% (100% F.S.). Die Trägerfrequenz ist 244 Hz.


Digitale Schnittstellen

Mikrocontroller bieten oft Eingänge für digitale Signale auf Basis der Formate SPI, SER und SSI. Um eine hohe Kompatibilität zu einer Vielzahl von am Markt befindlichen µControllern sicherzustellen, werden Absolutwertgeber mit diesen Digitalschnittstellen angeboten. Die genannten Digitalschnittstellen mit Ihren spezifischen Eigenschaften im Detail zu erläutern sprengt den Rahmen dieses Ratgebers. Die folgende Erläuterung dient daher nur einer kompakten Übersicht.


SPI (Serial Peripheral Interface)

Die SPI-Schnittstelle basiert auf einem seriellen Master/Slave BUS Protokoll, welches auf eine Entwicklung der Fa. Motorola zurückgeht. Die Kommunikation erfolgt über die Datenleitungen:

  • MOSI (Master Out → Slave In)
  • MISO (Master In ← Slave Out)
  • SCK (Serial Clock) (=Bus Takt/Schiebetakt)

Zusätzlich zu diesen drei Leitungen wird für jeden Slave eine als „Slave Select (SS)“ oder auch „Chip Select (CS)“ bezeichnete Leitung benötigt. Bitte beachten Sie, dass das Format nicht für eine Feldkommunikation geeignet ist, da die Kabellänge zwischen Master und Slave nicht länger als 0,6 m sein sollte. Für weiterführende Information zu magnetischen Drehgeber von MEGATRON mit SPI-Schnittstelle kontaktieren Sie uns bitte.


SER-Schnittstelle

Bei der SER-Schnittstelle handelt es sich um eine Sonderform des SPI Formats. Das Format ist proprietär und daher kein Standard. Der Unterschied zum SPI-Format ist, dass bei jeder Messwertübergabe eine fallende Flanke „CSn“ erforderlich ist. Das SER-Format ist ebenso wie SPI nicht für eine Feldkommunikation geeignet, da die Kabellänge zwischen Master und Slave nicht > 0,6 m sein sollte. Für weiterführende Informationen zu magnetischen Drehgebern von MEGATRON mit SER-Schnittstelle kontaktieren sie uns bitte.


SSI (Synchronous Serial Interface)

Die SSI Schnittstelle ist eine weitverbreitete Schnittstelle für die serielle Datenkommunikation. Sie eignet sich besonders für eine digitale Kommunikation von Absolutwertgebern im Feldeinsatz, wo Messwerte über lange Leitungswege hinweg zwischen Drehgeber und Auswerteeinheit übertragen werden müssen. Die Datenübertragung (Clock und Data) erfolgt über vier Leitungen, wobei jeweils zwei Signalpaare übertragen werden (symmetrische Signalübertragung in Phase und um 180° in der Phase gedreht). Werden Signale eines Signalpaars auf dem Übertragungsweg zwischen Slave und Master von einer Störung überlagert, dann kann diese Störung durch Differenzbildung aus den beiden Signalpaaren in der Auswerteeinheit entfernt werden. Für zuverlässige Übertragung der Messsignale über längere Leitungswege eignen sich besonders Twisted-Pair-Signalkabel mit einzeln geschirmten Leitungspaaren. Für weiterführende Informationen zur SSI-Kommunikation mit MEGATRON-Drehgebern kontaktieren Sie uns bitte.

Konzept der Störungsbeseitigung mittels SSI

Datenübertragung auf den beiden Kanälen Clock und Data


Winkelabweichungen - Absolute Linearität

Die Berechnung des möglichen Winkelfehlers eines Drehgebers ist komplex und von vielen Faktoren abhängig, wie Umwelteinflüsse (Temperatur), mechanischen Faktoren (Lagerspiel), Bauteiltoleranzen der Elektronik u.v.m. Um den Winkelfehler für einen Absolutwertgeber trotzdem zuverlässig und schnell bestimmen zu können, hat sich eine Berechnung auf Grundlage der absoluten Linearität als praktikabel erwiesen. Die absolute Linearität beschreibt die größtmögliche prozentuale Abweichung der Signalausgangsfunktion (des Messergebnisses) im Vergleich zu einer idealen Geraden.
Diese Angaben gelten allerdings unter den folgenden Voraussetzungen:

  • Betätigung der Welle in eine Drehrichtung
  • Betrieb bei Raumtemperatur
  • Bezug zu einem im Datenblatt genannten elektrisch wirksamen Drehwinkel
  • Es handelt sich bei der absoluten Linearität um eine „worst case“ Betrachtung
  • In der Praxis wird der tatsächliche Winkelfehler niedriger sein

Die absolute Linearität beschreibt die Abweichung des Signals (rot) von einer idealen Geraden (grün), die durch den Nullpunkt geht.

Der Winkelfehler ist bei kontaktlosen Absolutwertgebern für jeden individuellen Drehgeber reproduzierbar. Das bedeutet, dass der Fehler bei einem bestimmten Drehwinkel immer weitgehend gleich ist. Die hohe Wiederholgenauigkeit eines kontaktlosen Absolutwertgebers erlaubt daher, die Signalausgangsfunktion mit einer in der Auswerteeinheit hinterlegten Kalibrierfunktion zu verrechnen, um den Winkelfehler des Drehgebers zu reduzieren. Die Information zur absoluten Linearität ist eine feste Größe im Datenblatt von Absolutwertgebern.
Die Information der absoluten Geraden im Datenblatt eines Kit-Encoders (ohne Welle) erfolgt unter der Vorgabe, dass die Mittelpunktachse des Magneten zur Mittelpunktachse des Drehgebers fluchtet. Manche Datenblätter von magnetischen Kit-Encodern informieren darüber hinaus, wie sich der Wert der absoluten Linearität verändert, wenn der Magnet relativ zur Mittelpunktachse exzentrisch positioniert wird.


Singleturn- und Multiturn-Absolutwertgeber

Singleturn Absolutwertgeber

Singleturndrehgeber sind Absolutwertgeber, die nur zur Messung für Winkel <= 360° geeignet sind, da ihr Ausgangssignal nach einer vollen Umdrehung wieder denselben Wert wie bei 0° zeigt. Die meisten kontaktlosen Singleturn-Absolutwertgeber messen also einen Winkelbereich von 0° bis maximal 360°. Ebenso zu dieser Kategorie gehören auch Modelle, die einen eingeschränkten Winkelbereich haben, wie beispielsweise ±45°.


Multiturn Absolutwertgeber

Multiturn-Drehgeber sind in der Lage, Winkel über den Nullpunkt, also über 360° hinaus zu messen. Das ist möglich, weil das Messsystem fähig ist, die Anzahl der Umdrehungen mitzuzählen. Oftmals steigt das Signal über den gesamten, spezifizierten Winkelbereich kontinuierlich. Beispielsweise ist der Multiturn-Absolutwertgeber ETA25PM von MEGATRON in der Lage, Winkelbereiche bis maximal 72000° (bis zu 200 Wellenumdrehungen) zu messen und durch Programmierung kann dieser Bereich eingeschränkt werden. Ab Werk sind für diesen 3600° programmiert (10 Umdrehungen). Für die Messung von Winkeln >360° darf der Sensor allerdings maximal um ±179° im stromlosen Zustand verdreht werden, da dieser ansonsten seinen Messwert verliert.

Um dieser Tatsache aus dem Weg zu gehen, gibt es True-Power-On-Drehgeber. Sie haben die Fähigkeit, die Winkelposition in jedem Fall auch nach einem spannungsfreien Zustand korrekt auszugeben. Eine mögliche Variante ist die Nutzung einer Getriebeuntersetzung, sodass die Welle sich mehrfach, der Magnet sich aber innerhalb des Stellbereichs nur um maximal 360° dreht. Unser Ratgeber Multiturn-Drehgeber gibt über dieses Thema genauer Auskunft.

Scroll
21 Ergebnisse gefunden
Drehgeber-ETx25K
Drehgeber ETx25K mit 3D Hall als Kitversion
Kit-Drehgeber in kompakter Bauform (8 mm Gehäusetiefe) mit Flanschmontage und einer Vielzahl von Elektronik- und Software-Optionen in Single- oder Multiturn-Varianten
  • Als Single- oder programmierbarer Multiturn-Encoder
  • 3D-Hall-µProzessor mit digitaler Signalverarbeitung
  • Analoge, inkrementale oder SER, SPI Schnittstelle
  • Sehr geringe Gehäusetiefe (8 mm)
  • Flanschmontage
  • Magnet ist Teil des Lieferumfangs
  • Breite Auswahl an Optionen und Varianten
  • Entwickelt und hergestellt in Deutschland
Drehgeber-ETx25F
Drehgeber ETx25F mit 3D-Hall für Flansch-Montage
Drehgeber mit 14,5 mm Gehäusetiefe für die Flansch-Montage, in Single- oder programmierbaren Multiturn-Varianten und breiter Auswahl an Elektronik- sowie Software-Optionen.
  • Als Single- oder programmierbarer Multiturn-Encoder
  • 3D-Hall-µProzessor mit digitaler Signalverarbeitung
  • Analog,- inkremental- oder SER,- SPI- Schnittstelle
  • Geringe Gehäusetiefe (14,8 mm)
  • Flansch-Montage
  • Edelstahlwelle, Metallgleitlager Lebensdauer >100 Mio. Wellenumdrehungen
  • Breite Auswahl an Optionen und Varianten
  • Entwickelt und hergestellt in Deutschland
Drehgeber-ETx25-Halleffekt
Singleturn-Halleffekt Drehgeber ETA25, ETI25, ETS25, ETP25
Zuverlässige Drehgeber mit zahlreichen Elektronik-, Mechanik- und Softwareoptionen mit optimaler Anpassbarkeit des Sensors an die Applikation
  • Sehr vielfältige Drehgeber-Serie 
  • Zahlreiche Anschlussmöglichkeiten und Ausgangssignale
  • Hohe Qualität und Produktlebensdauer
  • Kurze Lieferzeiten
  • Made in Germany
Halleffekt-Multiturn-Drehgeber-ETx25
Parametrierbarer Multiturn-Halleffekt-Drehgeber ETA25PM
Vom Kunden parametrierbare Multiturn-Drehgeber bis 72000° im Ø25 mm Gehäuse, Analogausgang und IP66 – ein Drehencoder für verschiedene Drehwinkel
  • Eine Multiturn-Drehgeber-Variante für unterschiedliche Anforderungen
  • Winkelbereich und Drehsinn vor Ort parametrierbar
  • Hohe Qualität und Lebensdauer
  • Kurze Lieferzeiten
  • Made in Germany
Drehgeber-Hall-Effekt-ETA25PS
Parametrierbarer Singleturn Halleffekt Drehgeber
Vom Kunden vor Ort parametrierbare Drehgeber mit Analogausgang – ein Drehencoder für verschiedene Drehwinkel
  • Eine Drehgeber-Variante für unterschiedliche Anforderungen
  • Winkelbereich, Drehsinn und Spannungsversorgung vor Ort parametrierbar
  • Hohe Qualität und Lebensdauer
  • Kurze Lieferzeiten
  • Made in Germany
Halleffekt-Multiturn-Drehgeber-HSM22M
Halleffekt Multiturn-Drehgeber HSM22M
True-Power-On Multiturn-Drehgeber im Ø22,5 mm Metallgehäuse erfasst Winkel bis 3600° (= 10 turns) absolut zuverlässig
  • True-Power-On-Multiturn 3600°
  • Kompaktes Ø22,5 mm Gehäuse
  • 5 V, 12 V oder 24 V Spannungsversorgung
  • Spannungs- oder Stromausgang
  • Auf Wunsch mit redundanter Elektronik
Drehgeber MAB12A Hall-Effekt
Halleffekt Absolutwertgeber MAB12A
Robuster und langlebiger Miniatur-Drehgeber im Ø12,2 mm Gehäuse mit Kugel- oder Gleitlager
  • Ø12,2 mm Gehäuse
  • Gleitlager oder Kugellager
  • 6 mm, 6,35 mm oder 3,175 mm Wellendurchmesser
  • Betriebsspannung 5 VDC
  • Ausgangssignal analog absolut oder PWM
  • Integrierte MOLEX Kupplung
Drehgeber-Kit-MAB12AH
Halleffekt Absolutwertgeber MAB12AH
Miniatur Kit-Drehgeber im Ø12,7 mm Gehäuse mit PWM- oder Analogausgang
  • Nur Ø12,7 mm Gehäuse
  • Geeignet für ØWellen von 2 mm…6,35 mm
  • Montagering und Aufsteckmagnet im Lieferumfang
  • Betriebsspannung 5 VDC
  • Ausgangssignal analog absolut oder PWM
  • Integrierte MOLEX Kupplung
Drehgeber Kit MxB22AH
Halleffektdrehgeber mit Analogsignal und Kitbauweise MAB22AH
Extrem robuster Kit-Sensor für raue Umgebung IP67 mit Rundkabel
  • Winkelbereich 360° (optional Sonderdrehwinkel)
  • Verschleißfrei und ohne Reibung (Kit-Bauweise)
  • Feinjustage durch Klemmring
  • Spannungsversorgung 5 V, 9..30 V
  • Ausgangselektronik: 0..5 V ratiometrisch, 0..10 V 4..20 mA, 0..20 mA
Drehgeber magnetisch MAB22A
Halleffektdrehgeber mit Analogsignal und Servoflansch MAB22A
Kompakter Analog-Sensor im Ø22 mm Gehäuse mit Servoflansch, Präzisionskugellagern und Rundkabel
  • Kompakte Bauform
  • Robustes Aluminiumgehäuse
  • Hervorragende Lebensdauer dank Präzisionskugellager
  • Höchste Zuverlässigkeit durch kontaktloses Messprinzip
Halleffekt-Drehgeber-MP1627
Magnetischer Drehgeber (Halleffekt) MP1627
Drehgeber mit sehr großem Betriebstemperaturbereich in Schutzart IP65 im Ø27 mm Gehäuse mit optional redundanter Elektronik
  • Sehr großer Betriebstemperaturbereich -40..120 °C
  • Flansch- oder Bushing-Montage
  • Optional redundante Elektronik
  • 5 V, 12 V oder 24 V Spannungsversorgung
  • Schutzart IP65
  • Gleitlager
Halleffekt-Drehgeber-MP1618
Magnetischer Drehgeber (Halleffekt) MP1618
90°-Hall-Drehgeber mit geringem Stromverbrauch, geringer Einbautiefe und Montagevarianten im Ø22 mm Gehäuse
  • Großer Betriebstemperaturbereich -40…+105 °C
  • Auch mit redundanter Elektronik verfügbar
  • Geringer Stromverbrauch ≤ 7 mA (single), ≤ 14 mA (redundant)
  • Flansch- oder Zentralgewindemontage
  • Auflösung nahezu unendlich
  • Elektrisch wirksamer Drehwinkel ±45° (=90°)
Halleffekt-Drehgeber-MP1613
Magnetischer Drehgeber (Halleffekt) MP1613
Robuster Miniatur-90°-Hall-Drehgeber mit geringem Stromverbrauch im Ø13 mm Metallgehäuse z. B. als Schubregler in mobilen Applikationen
  • Großer Betriebstemperaturbereich -40..+105°C
  • Geringer Stromverbrauch ≤ 7 mA
  • Nur Ø13 mm Metallgehäuse und Gleitlager
  • Auflösung nahezu unendlich
  • Elektrisch wirksamer Drehwinkel ±45° (=90°)
Halleffekt Drehgeber MxB28
Magnetischer Drehgeber MAB28
Kugelgelagerter Absolutwertgeber mit verschiedenen seriellen Schnittstellen
  • Serielle-Microcontroller-Schnittstelle (SER)
  • Serial Peripheral Interface (SPI)
  • Redundante Ausgänge
  • Winkelbereich 360°
  • 12 Bit oder 14 Bit Auflösung
  • Spannungsversorgung: 5 V
  • Präzisionskugellager
Halleffekt Drehgeber MxB28
Halleffekt Absolutwertgeber MAB28A
Kugelgelagerter Drehgeber mit Analogausgang - ausstattbar mit Schaltausgängen an beliebiger Winkelstellung
  • Winkelbereich 360° (Drehwinkel und Kennlinie werkseitig konfigurierbar)
  • 12 Bit Auflösung
  • Analogausgang: 0-5V, 0-10V, 0-20 mA, 4-20mA, PWM-Ausgang,
  • Redundante Ausgänge
  • Spannungsversorgung: 5V, 8-30V
  • Präzisionskugellager
Drehgeber-Hall-Effekt-MxB36
Halleffekt Absolutwertgeber MAB36A
Kugelgelagerter Drehgeber mit Analogausgang im gängigen 36 mm Gehäuse
  • Winkelbereich 360° (Sonderdrehwinkel auf Anfrage)
  • 12 Bit Auflösung
  • Analogausgang: 0…5 V, 0…10 V, 4…20 mA
  • Redundante Ausgänge
  • Spannungsversorgung: 5 V, 24 V
  • Präzisionskugellager
Halleffekt-Drehgeber-MxB40
Halleffekt Absolutwertgeber MAB40A
Vollständig abgedichteter kugelgelagerter Drehgeber mit Analogausgang
  • Winkelbereich 360° (Sonderdrehwinkel auf Anfrage)
  • 12 Bit Auflösung
  • Schutzklasse IP67
  • Analogausgang: 0…5 V, 0…10 V, 4…20 mA
  • Redundante Ausgänge
  • Spannungsversorgung: 5 V, 24 V
  • Präzisionskugellager
Magnetischer-Drehgeber-HSM22S
Magnetischer Drehgeber (Halleffekt) HSM22S
Drehgeber mit großem Betriebstemperaturbereich in Schutzart IP65 im Ø22,5 mm Gehäuse und optional redundante Elektronik
  • Großer Betriebstemperaturbereich -40…105 °C
  • Optional redundante Elektronik
  • Nur 13,1 mm Gehäusetiefe
  • Kompaktes Ø22,5 mm Gehäuse
  • 5 V, 12 V oder 24 V Spannungsversorgung
  • IP65
  • Gleitlager
Drehgeber-ETx25-Halleffekt
Halleffekt Absolutwertgeber ETAM25 als Sollwertgeber
Drehencoder mit Analogsignal, mechanischem Stopp und stufenloser Drehhemmung gewährleistet eine präzise manuelle Sollwertvorgabe
  • Stufenlose Drehhemmung mit optionaler Mittenrastung
  • Weitestgehend unempfindlich gegenüber Vibration
  • Definierter mechanischer Einstellbereich
  • Hohe Qualität und Lebensdauer
  • Kurze Lieferzeiten
  • Made in Germany
Drehgeber-Hall-Effekt-MxB36
Halleffekt Multiturn-Drehgeber MAB36APM
Kugelgelagerter, parametrierbarer Multiturn-Drehgeber mit Analogausgang im gängigen Ø36 mm Metallgehäuse
  • Start- und Endpunkt des Signals frei positionierbar 10° bis 200 x 360°
  • Ø36 mm Gehäuse mit Servoflansch
  • 12 Bit Auflösung
  • Analogausgang: 0…5 V, 0…10 V, 4…20 mA
  • Betriebsspannung 8…30 V
  • Präzisionskugellager
Halleffekt-Multiturn-Drehgeber-MxB40APM
Halleffekt Multiturn-Drehgeber MAB40APM
Vollständig abgedichteter, kugelgelagerter, parametrierbarer Multiturn-Drehgeber mit Analogausgang
  • Start- und Endpunkt des Signals frei positionierbar 10° bis 200 x 360°
  • Ø40 mm Gehäuse mit Servoflansch
  • 12 Bit Auflösung
  • Analogausgang: 0…5 V, 0…10 V, 4…20 mA
  • Betriebsspannung 8…30 V
  • Präzisionskugellager
Meine Produkte
Schließen
Loading...